Forschungsprojekte Kinderchirurgie

Arbeitsgruppe Sepsis

Gerinnungsveränderungen bei der Endotoxinämie und faekaler Peritonitis beim Schwein
(U. Kessler, C. Boillat, S. Jakob)
Abschluss der Auswertungen und Fertigstellung der Publikation, die 2009 eingereicht wird.

Intraoperative Gerinnungsveränderungen bei orthopädischen Eingriffen bei Kindern
(U. Kessler, M. Ebneter, T. Slongo, S. Berger, Z. Zachariou)
Projektabschluss und Publikation der Ergebnisse im World J Pediatrics 2009

Laborwerte bei Neugeborenen mit nekrotisierender Enterokolitis
(U. Kessler, S. Berger)
Projektabschluss und Publikation der Ergebnisse in Pediartric Research, 2008

Arbeitsgruppe Neurotrauma

Effekt von hypertonen NaCl-Infusionen auf ICP, CPP und SjvO2 bei Kindern mit schwerem SHT
(S. Berger, A. Joeris)
Einreichung der Arbeit zur Publikation in: J Trauma

Interdisziplinäre Kinder-SHT-Studie der Sektion Kindertraumatologie der deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU)
(A. Joeris, T. Slongo)

Arbeitsgruppe Craniofaziale Fehlbildungen

Quantitative Analyse der Entwicklung normaler und hydrocephaler Ratten des H-Tx-Stammes
(V. Oesch, C. Boillat)

Arbeitsgruppe Traumatologie/Orthopädie

Kinder Fraktur Klassifikation der langen Röhrenknochen
(Th. Slongo, L. Audigé, PAEG und Paediatric Classification Working Group)

End caps zur Verriegelung von elastisch stabilen Marknägeln (ESIN) bei Frakturen der unteren Extremität
(Th. Slongo, S. Berger)
Auswertung der ersten multizentrischen Studie zum klinischen Einsatz des neuen Implantates, Publikation im 2009.

Arbeitsgruppe Chirurgische Onkologie

In vitro photodynamische Therapie beim Neuroblastom
(D. Cholewa, I. Pegiazoglu, R. Hunger, L. Braathen, A. Zosso, Z. Zachariou)

Die Chorion Allantois Membrane (CAM) als Tierversuchersatztmodell in der Photodynamischen Diagnostik (PDD)
D. Cholewa, A. Zosso

3 native Tumorpräparate auf die wenige Zelllagen dicke Membrane aufgebracht, mit einem Photosensibilisator inkubiert und in vivo mittels Fluoreszenz detektiert.

Das CAM Modell ist ein etabliertes Tierversuchersatzmodell in der Angiogeneseforschung. Gerade an der Universität Bern wurden im Anatomischen Institut grosse Resultate in der Angiogeneseforschung erzielt. Das Modell ist aber auch für die Anzucht von Tumoren und damit für die in vivo PDD interessant.

In früheren Experimenten war es uns gelungen, in ovo im CAM Modell embryonale Tumoren anzuzüchten und diese dann in vivo zu photosensibilisieren. Dabei wurden 1 mm

Erstes Ziel unserer diesjährigen Bemühungen war es, das CAM Modell in unserem Labor zu etablieren. Das ist uns sicher gelungen. Es kann jetzt für alle Forschungsgruppen unserer Klinik als Tierversuchersatzmodell benutzt werden. Die fertilisierten Eier treffen per Versand in der Klinik ein. Sie werden in einem speziellen Brüter platziert und gewendet. Zwischen dem 4-6 ED erfolgt das Öffnen der Eier, am 6-8 ED die Tumorzellsaat und am 10-14 ED die Photosensibilisierung und am Folgetag die PDD. Wir haben beobachtet, dass 60-80% der befruchteten Eier für unsere in ovo Versuche zur Verfügung standen. Die Überlebensrate des ex ovo Modells ist geringer (40-60%). Tumorproben lassen sich in Dreiviertel aller Fälle anzüchten und gewinnen Anschluss an die Gefässe der CAM.

Zweites Ziel war es, statt der Frischpräparate Tumorzelllinien auf der CAM in einen Tumor zu überführen. Also aus einer Zelllinie einen dreidimensionalen Tumor zu erzeugen (tissue engineering), um diesen dann auf seine Fluoreszenz untersuchen zu können. Dies gelang uns mit dem gewählten Modell in nur max. 5% der Fälle. Probleme waren neben dem Absterben der Zellen, das Herauswandern oder Absinken der Silikonringe. Auch die Bergung der Präparate, das Einbetten und das Schneiden ist ausserordentlich schwierig. Wir müssen im weiteren Verlauf das tissue engineering auf der CAM optimieren und planen den Einsatz von gefärbtem Fibringlue als Trägersubstanz und den Einsatz von Wachstumsfaktoren.

In vitro-Wachstumsverhalten von kongenitalen vaskulären Tumoren
(I. Pegiazoglu, D. Cholewa, A. Zosso, Z. Zachariou)

Einfluss von Propanolol auf das Wachstumsverhalten von Hämangiomen bei Säuglingen
(I. Pegiazoglu, S. Berger, D. Cholewa)