Geschichten von Schülerinnen und Schülern

Der ko(s)mische Traumprinz

Es war einmal in einem schönen Land, da gab es Meerjungfrauen, ein schönes blaues Meer,  doch auch jede Menge Kannibalen. Jedes Jahr feierten die Kannibalen das Essensfest. Das Essensfest ist ein Fest ,bei dem jeder Kannibale eine Meerjungfrau isst. Morgen ist es wieder so weit- Meerjungfrau Galanba ist die Königin von Martanien. In Martanien leben etwa 1000 Meerjungfrauen. Martanien ist ein Krater, der mit schönem türkisblauem Wasser gefüllt ist, doch mit 1000 Meerjungfrauen ist es dort schon bisschen eng. Aber ....die Kannibalen äh räumen ja auf... „Jedes Jahr wird ein Bisschen mehr Platz übrig sein“, ruft der Kannibalen König seinem Volk zu. Hannibal, der Kannibalen König ist so blutdrünstig, dass nicht einmal Herkules, der brutalste aller Kannibalen, mithalten kann. Eines Tages kommt eine Limousine mit Raketenantrieb auf Hannibal zu, es steigt aus ein Traumprinz mit Brille, Popcorn in der Hand, eine Katze auf der Schulter und er klagt, er hätte Bauchschmerzen. „Hey ,du feuerfressender Kannibale! Auu mein Bauch... egal, du blöder Tollpatsch“, und das stimmt wirklich, der Kannibale Hannibal ist sehr tollpatschig .So  will  er zum Beispiel eine Meerjungfrau essen und trifft den Mund nicht.“Liefere mir die Meerjungfrau Galanba aus ,dann will ich dein Diener sein ,andernfalls lass ich dich so viel Menschenfleisch essen bis du platzt und wenn nicht , töten wir Dich.“ Was heisst „wir“ ? Ich und meine Roboter. Der Traumprinz schnipst kurz mit seinem Finger und 500 kleine Roboter gefolgt von 2 riesen Titanenerscheinen. In einen steigt der Traumprinz und sagt, komm Hannibal wir gehen die Prinzessin suchen „ok?...“ Hannibal steigt in den Titan  „das sieht so episch aus“ ,verkündet er. Die Mannschaft vom Traumprinz und die vielen Kannibalen gehen die Königin suchen und sie finden sie auch sehr schnell, sie chillt gerade im Wasser, als zwei rieeeeesen Titanen und kleine Robo-hubschrauber auf sie losgehen. Die Robo Hubschrauber fesseln sie und binden sie an den Titan. Hannibal freut sich schon auf seinen neuen Diener ,doch wo ist der? Traumprinz Daniel, ja Daniel ist sein richtiger Name ,fliegen in der Limousine ins Weltall und landen auf TerraX, dem Heimatplaneten von Daniel ,dort hat er eine Villa, einen Pool und das wichtigste, er hat die Meerjungfrau von Hannibal gerettet! „Aber Daniel, was machen wir mit all den anderen 999 Meerjungfrauen? Etwa Hannibal überlassen?“ „Nein ,die mini  Robos sind die Diener und Bodyguards der Meerjungfrauen geworden.

Und jetzt noch das übliche... und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Immanuel, 11 Jahre

 

Liebe ohne Grenzen

Es war einmal ein kleiner Glückskäfer, der trug den Namen Gabriel. Gabriel lebte schon seit seiner Geburt vor 10 Tagen, auf einer Sonnenblume. Diese Sonnenblume war die schönste, sonnengelbste und grösste Sonnenblume in ganz Kanada. Gabriel lebte mit seiner Mutter und seinen 20 Geschwistern auf einer Sonnenblume und auch wenn er und seine Geschwister sich oft stritten, so liebte Gabriel seine Familie über alles und er konnte sich nicht vorstellen, ohne sie zu leben. Eines Abends begann es zu stürmen, noch nie zuvor hatte es in Gabriels Leben so sehr gestürmt. Gabriel und seine Geschwister wussten, sie mussten sich jetzt gut festhalten, alle schrien, sie konnten sich nicht mehr festhalten. Gabriel musste nach kurzer Zeit zusehen, wie alle seine Geschwister, eines nach dem anderen, von der Sonnenblume gerissen wurden. Als das Gewitter sich dem Ende zuneigte, liessen auch Gabriels Kräfte nach, und da er nun so oder so alleine auf der Sonnenblume war, sah er keinen Sinn mehr im Leben und liess sich mit den nun nur noch leichten Windstössen treiben. Gabriel flüchtete sich in einen alten stinkenden Schrank, um geschützt zu sein, falls das Gewitter wieder aufziehen würde. Die Nacht blieb ruhig, und als Gabriel am anderen Morgen aufwachte, blendete ihn die Sonne durch die Spalten der Schranktüren hindurch. Gabriel wollte sich so schnell wie möglich auf die Suche nach einer neuen Blume machen, denn er wollte keine weitere Nacht in diesem verlottertem Schrank verbringen. Als Gabriel durch einen Vorort flog, sah er Kinder, die spielten und lachten. Weil ihn das Lachen der Kinder aufmunterte, wollte er sich dort eine Blume suchen. Schon nach kurzer Zeit entdeckte Gabriel eine Blume, die ihm gefiel. Sie hatte weisse Blätter und eine erdbeerrote Mitte. Während er auf die Blume zuflog, stieg ihm ihr himmlischer Erdbeerduft in die Nase. Doch als Gabriel landete, schreckte er sofort wieder hoch, diese Blume war eiskalt, er sah sich die Blume von der Seite an und stellte mit Bedauern fest, dass seine Traumblume in Wirklichkeit ein Erdbeereis war. Er schaute sich noch einmal in den Vorgärten um, und vor einem Haus direkt neben zwei erstaunlich lebendig aussehenden Flamingos, die sich küssten, entdeckte er eine wunderschöne, grosse Mohnblume. Er setzte einen Landeanflug an und landete behutsam auf der wunderschönen Blume. Gabriel war überglücklich in seinem neuen Zuhause, jeden Tag flog er nun durch den Vorort und lernte neue Freunde kennen. Die meisten waren Käfer, doch auch ein Igelehepaar, das ein Juweliergeschäft mit wunderschönen Ringen besass, und eine boxende Hasenfamilie zählte er zu seinen Freunden. Und wenn Gabriel nicht gestorben ist, dann lebt er noch heute auf seiner wunderschönen Mohnblume....

Joanna, 15 Jahre

 

 

Das Krokodil - Eine Lügengeschichte

Es war einmal ein Krokodil, das lebte in einem Kirchenturm. Das Krokodil strich sich so gerne die Nägel. Doch das Krokodil konnte das eigentlich gar nicht. Denn am Schluss war immer der ganze Körper voll Nagellack. Heute hatte das Krokodil einen Abschlussball. Da musste das Krokodil ja schön aussehen. Darum dachte das Krokodil: „ Also heute kann ich mir die Nägel nicht streichen.“ So nahm es den Nagellackentferner hervor und wusch sich den ganzen Nagellack ab. Nachdem es das gemacht hatte, rief es das Nagellackstudio an und fragte: „Guten Tag, ich wollte Sie nur kurz fragen, ob Sie mir die Finger- und Fussnägel streichen könnten?“ Da antwortete das Nagellackstudio: „ Ja natürlich, das machen wir doch gerne. Sie können einfach vorbei kommen.“ Also ging das Krokodil sofort los. Als das Krokodil ankam, fragte es: „ Kann ich an jedem Nagel eine andere Farbe haben?“ „ Ja natürlich, das geht wunderbar. Es kostet ein bisschen mehr als wenn man bei allen Nägel dieselbe Farbe nimmt, aber man kann das sehr gut machen. Vielleicht geht es auch ein bisschen länger“, antwortete die Frau die im Nagellackstudio arbeitete. „ Ok, dann möchte ich das gerne so haben.“ „Kein Problem sagte die Frau.“ Also begann sie mit Lackieren. Als sie fertig war, sagte das Krokodil: „Danke vielmal“, und verabschiedete sich. „Tschüss“, sagte die Frau. Jetzt konnte das Krokodil endlich an den Abschlussball gehen. Als es beim Abschlussball ankam, sagten ihre Freundinnen: „Also so schöne Nägel hattest du noch nie!“ Da sagte das Krokodil ganz stolz: „Die habe ich mir ganz alleine gestrichen!“ Und so hatten es alle noch wunderbar am Abschlussball. (Trotz des Lügens des Krokodils. )  

Anna, 12 Jahre